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Radverkehr

Die Stadt Karlsruhe setzt sich für eine nachhaltige und stadtverträgliche Mobilität ein und zählt bundesweit zu den führenden Städten mit besonderem Engagement für den Radverkehr. Bereits 2011 wurde Karlsruhe erstmals vom Land Baden-Württemberg als „Fahrradfreundliche Kommune“ ausgezeichnet und auch beim ADFC Fahrradklima-Test belegt die Stadt Karlsruhe seit 2012 in ihrer Kategorie einen Platz „auf dem Siegertreppchen“.

Video: "Geisterradler" sind in falscher Fahrtrichtung unterwegs und das kann gefährlich werden!
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Geisterradler

Radfahrende, die entgegen der zulässigen Fahrtrichtung auf Radfahrstreifen oder Radwegen unterwegs sind, werden als Geisterradler bezeichnet.

Regelmäßig gibt es Konflikte und Unfälle im Radverkehr im Zusammenhang mit Geisterradeln.

Um die Radfahrenden für die Probleme, die durch das Geisterradeln entstehen, zu sensibilisieren, hat die Stadt Karlsruhe eine Kampagne gestartet.

„Geisterradeln“ auf Radwegen, dass ist Radfahren auf der falschen Straßenseite.

Grundsätzlich gilt im Straßenverkehr das Rechtsfahrgebot. Egal ob auf der Fahrbahn im Mischverkehr, auf einem Radfahrstreifen und einem Schutzstreifen oder im Seitenraum auf einem Radweg.

Geisterradeln führt regelmäßig zu Konflikten und auch zu Unfällen.

 

Denn diese Radfahrenden:

  • gefährden sich selbst und andere, weil niemand mit Ihnen aus der anderen Richtung kommend rechnet – insbesondere nicht an Einmündungen. Die Unfallgefahr ist deutlich erhöht.
  • tragen zu schlechtem Verkehrsklima bei, weil sich andere erschrecken und sich über mangelnde Rücksichtnahme ärgern.
  • engen den Platz ein, der nur für Radfahrende in der richtigen Fahrtrichtung und Zu Fuß Gehende ausgelegt ist.

Als Radfahrende:

  • Radwege sind immer nur in einer Fahrtrichtung zu befahren (Rechtsfahrgebot).
  • Radeln in entgegengesetzter Richtung ist nur dann zulässig, wenn eine entsprechende Beschilderung dies erlaubt:
    Ein Zweirichtungsradweg hat unter dem blauen Radwegeschild ein Zusatzschild mit zwei entgegengesetzten senkrechten Pfeilen.
    Alternativ kann auch das Schild „Gehweg“ mit dem Zusatzschild „Rad frei“ oder eine Markierung mit Piktogrammen und Pfeilen auf dem Boden darauf hinweisen.
  • Auf der Fahrbahn gilt ohne weitere bauliche Sicherung immer das Rechtsfahrgebot (Mischverkehr, Radfahrstreifen, Schutzstreifen).
  • Auch mal einen kleinen Umweg akzeptieren – um sicher auf die richtige Straßenseite zu kommen.

 

Bei Planung und Bau:

  • Radverkehrsangebote schaffen und Querungsmöglichkeiten bieten, um auf die andere Straßenseite zu kommen.
  • In Ausnahmefällen kurze, sichere Lückenschlüsse im Zweirichtungsverkehr schaffen, um dann an einer Querungsstelle auf die richtige Straßenseite zu kommen.
  • Wenn es Radfurten über Einmündungen im Zweirichtungsverkehr gibt, sollten diese in „Rot“ eingefärbt werden.
  • Kinder und deren Begleitpersonen dürfen – abhängig vom Alter der Kinder – auf dem Gehweg radeln und damit auch in falscher Richtung. An Einmündungen also immer in beide Richtungen schauen!
  • Auf eigenständigen Wegen abseits von Straßen ist Radeln im Zweirichtungsverkehr der Normalfall.
  • Außerorts gibt es immer wieder einseitige Führungen für beide Fahrtrichtungen. An Einmündungen sollten alle Verkehrsteilnehmenden noch mehr Vorsicht walten lassen und immer in alle Richtungen schauen.

Die Stadt Karlsruhe hat eine Kampagne gestartet, um die Radfahrenden für die Probleme, die durch das Geisterradeln entstehen, zu sensibilisieren.

Radwege, auf denen besonders häufig Geisterradler unterwegs sind und auf denen sich schon Unfälle ereignet haben, werden mit Piktogrammen und Schildern ausgestattet, die auf die falsche Benutzung hinweisen.

Unkenntnis der Situation ist damit keine Ausrede mehr.

 

Start der Kampagne ist auf dem Radweg entlang der Ettlinger Allee und Herrenalber Straße.

Auf diesem Radweg sind – trotz eines Radfahrangebotes auf der richtigen Straßenseite – viele Radfahrende in der falschen Fahrtrichtung unterwegs.

Um für das Thema „Geisterradeln“ zu sensibilisieren, hat die Stadt Karlsruhe im Mai 2026 zwei Hinweisschilder an der Ettlinger Allee montiert, zusätzliche Piktogramme markiert und ein weiteres Verbotsschild ergänzt. Auch die Radwegweisung an der Ettlinger Allee wurde um den Zusatz der Sportanlagen ergänzt.

Es ist vorgesehen, die Hinweisschilder hin und wieder zu versetzen und an weiteren Stellen im Stadtgebiet zu platzieren, an denen es Probleme und Unfälle mit Radfahrenden in falscher Richtung gibt.

Die Polizei unterstützt die Kampagne durch ihre Präsenz.

Bodenmarkierung zur Radwegeführung in Richtung Durlach an der Ettlinger Allee.
Radwegemarkierung und Hinweisschild zur Kampagne „Geisteradler – Stopp!“

Aktionen rund ums Rad

Am 1. Mai startet die jährliche Mitmach-Aktion Mit dem Rad zur Arbeit. Ziel ist, dass möglichst viele Menschen mit dem Rad zur Arbeit fahren.

1. Mai bis 30. August 2026

Machen Sie den Weg zur Arbeit zu Ihrem persönlichen Fitnessprogramm. Und auch in diesem Jahr gilt: Fahrten rund ums Homeoffice zählen dazu.
Auch Studierende können teilnehmen und die Wege zur Hochschule oder Universität erfassen.

Im Aktionszeitraum radeln Sie im Team oder alleine und können zudem attraktive Preise gewinnen.

Weitere Informationen unter: Mit dem Rad zur Arbeit

Merken Sie sich schon jetzt den dreiwöchigen Aktionszeitraum vor.

28. Juni bis 18. Juli 2026

Wir freuen uns auf das STADTRADELN in Karlsruhe!

„stabil mobil“ – das Test-Event mit Spezialrädern für Senioren oder Menschen mit Mobilitätseinschränkung.

Stabil auf dem Fahrrad mobil sein.

Auch für Seniorinnen und Senioren oder Menschen mit Mobilitätseinschränkung.

Die Stadt Karlsruhe unterstützt das Ziel, selbstbestimmte und umweltfreundliche Mobilität in möglichst allen Altersgruppen und Lebenslagen zu ermöglichen.

Daher bietet die Stadt Karlsruhe das Test-Event „stabil mobil“ – nach der letztjährigen Premiere – auch 2026 wieder an.

Donnerstag, 17. September 2026

von 13 bis 18 Uhr

Kirchplatz St. Stephan (Erbprinzenstraße)

 

Im Alter und bei körperlichen Einschränkungen sind die klassischen Fahrräder oft nicht mehr die richtige Lösung und andere Angebote sind gefragt: Liegeräder, Dreiräder, Tandems und Therapieräder sind dann eher geeignet, die Mobilität sicherzustellen. Leider haben die meisten Radhändler und Sanitätshäuser nicht die richtigen Angebote zum Testen zur Verfügung.

„stabil mobil” bietet unterschiedliche Spezialräder von verschiedenen Herstellern für ausgiebige Probefahrten an.

Der Fuhrpark für Herbst 2026 steht ab August fest.

Dazu gibt es hersteller- und händlerneutrale Beratung durch das stabil mobil-Team vor Ort. Nach einem Besuch von „stabil mobil“ haben alle Interessierten ein grundlegendes Verständnis, welches Spezialrad zu ihren Bedürfnissen passen könnte.

Das Testangebot richtet sich an alle interessierten Karlsruherinnen und Karlsruher, aber insbesondere an Menschen, die keine herkömmlichen Fahrräder nutzen können oder möchten – sei es wegen persönlicher Vorlieben, spezieller Ausstattungswünsche oder weil sie sich aufgrund von zum Beipiel Gleichgewichtsstörungen, neuronalen Erkrankungen oder Rehabilitation nach einem Unfall mehr Komfort und Stabilität auf dem Rad wünschen. Das Testangebot ist kostenlos. Vorerfahrungen sind nicht erforderlich.

 

Spezialräder gibt es als zwei-, drei- oder vierrädrige Varianten, als Liegeräder oder mit Sitzschale, für eine oder mehrere Personen. Für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen geben drei- und vierrädrige Spezialräder durch ihre ergonomische Position oft mehr Stabilität und schonen Rücken, Nacken und Handgelenke. Durch diverse Anpassungsmöglichkeiten und Aufbauten kann im Rahmen einer Beratung durch den Fachhandel auf die individuellen Bedürfnisse der Nutzenden eingegangen werden. Spezialräder dürfen wie Fahrräder den Radweg benutzen und auf dem Gehweg parken, aber auch am Fahrbahnrand.

Die Kosten für ein Spezialrad können in bestimmten Fällen von der Krankenkasse übernommen werden. Ein Antrag bei der Krankenkasse unter Angabe der Hilfsmittelnummer des Rades sowie eines ärztlichen Rezepts kann sich lohnen.

Die Stadt Karlsruhe lädt alle Karlsruherinnen und Karlsruher ein, vorbeizukommen und die Räder auszuprobieren!

Neue Rad-Infrastruktur

Informationen zu den aktuellen Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur für Fahrradfahrende.

Radverkehr auf einem Radweg.

Radfahren in Karlsruhe

Mit den Förderprogrammen will die Stadt Karlsruhe den Einsatz von Lastenrädern fördern. Dies geschieht vor dem Hintergrund von Klimawandel, der angestrebten Verkehrswende und dem Ziel, die Innenstadt vom Autoverkehr zu entlasten.

Für die Jahre 2026 und 2027 sind keine Lastenradförderprogramme der Stadt Karlsruhe geplant.

In einem neuen BYPAD-Verfahren (Bicycle Policy Audit) hat die Stadt Karlsruhe ihr bisheriges 20-Punkte-Programm zur Förderung des Radverkehrs aus dem Jahre 2005 weiterentwickelt und um die Aspekte des Fußverkehrs ergänzt.

Das Bild zeigt das Verkehrsschild "Getrennter Rad- und Fußweg".

Hier finden Sie einen Überblick über die Maßnahmen der Stadt Karlsruhe zur Förderung des Radverkehrs sowie Informationen zu folgenden Themen:

Fahrradstadt - Das Foto zeigt Radfahrende auf einer Fahrradstraße in Karlsruhe.

Das Karlsruher Radverkehrsnetz mit den Cityrouten Nord und Süd sowie der Cityroute Durlach.

Informationen zum RadNETZ Baden-Württemberg, zum Winterdienst auf den Radwegen in Karlsruhe und zu den geplanten Radschnellverbindungen rund um Karlsruhe.

Die Grafik zeigt einen Plan der Cityrouten in der Innenstadt von Karlsruhe.

Sicherheitshinweise und die wichtigsten Verkehrsregeln der Straßenverkehrsordnung für Fahrradfahrende im Überblick.

Das Foto zeigt einen Radweg.

Die Stadt Karlsruhe fördert den Radverkehr und bietet in der Innenstadt eine Vielzahl an Möglichkeiten Fahrräder abzustellen.

Neben offenen Fahrradabstellanlagen sind an einigen Orten auch überdachte Stellplätze und eine Fahrradstation verfügbar.

Das Foto zeigt die Fahrradstation Süd am Hauptbahnhof.
Das Foto zeigt die Bike+Ride Box am Albtalbahnhof.
Das Foto zeigt die Bike+Ride Box am Bahnhof Durlach.

In Karlsruhe gibt es mehrere Bike-Sharing Angebote.

Das flächendeckend nutzbare KVV.nextbike sowie das kostenfreie Lastenrad-Leihsystem Lastenkarle sind an mehreren Stationen im Stadtgebiet vertreten.

Das Foto zeigt eine KVV.nextbike Station am Karlsruher Hauptbahnhof.
 Das Foto zeigt Leih-Lastenräder von Lastenkarle.

In Stadtbahnen, Straßenbahnen, Zügen und großen Bussen werden Fahrräder in geringem Umfang mitgenommen, soweit Platz vorhanden ist.

Das Foto zeigt einen Fahrgast, der ein Fahrrad mit in den Bus nimmt.

NaturRADtour

Eine grüne Runde um die Stadt, familienfreundlich, barrierefrei und erlebnisreich.

Die NaturRADtour verbindet auf bis zu 48 Kilometern fünf Naturräume:
Die Rheinebene, den Hardtwald und die Kinzig-Murg-Rinne im Stadtgebiet sowie den Kraichgau und den Nördlichen Schwarzwald im Landkreis.

Dazu kommen sieben Schutzgebiete entlang der Strecke.

Die Grafik zeigt das logo der NaturRADtour.
Das Foto zeigt einen Radweg in der Umgebung von Karlsruhe.
Die Grafik zeigt einen Kartenausschnitt aus der NaturRADtour, die kleine Runde.
ADFC-RAdspaß - Trainerin

ADFC-Radspaß

Das Projekt „ADFC-Radspaß“ bietet Fahrsicherheitskurse für Fahrrad und Pedelec an – unter anderem in Karlsruhe.

Das Projekt wird vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad Club (ADFC) koordiniert.

Die drei- bis vierstündigen Kurse kosten regulär 38 Euro.
Damit wird die Koordination beim ADFC und eine Aufwandsentschädigung der ehrenamtlichen Trainer sichergestellt.

Die teilnehmenden Kommunen sind Projektpartner, stellen die Trainingsflächen zur Verfügung und unterstützen die ehrenamtlichen Trainer*innen bei der Bewerbung der Kurse.

Mobilität und Verkehr

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